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Ralph Schüller

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Komm Liebste komm

Alles was du willst ist dieser Abend
Häuser Himmel und ein dicker Fluß
Kinder schreien schmerzlos in den Straßen
keins das nach Hause muß

wenn du wählen könntest
hieß es bleiben
wann und wo wär' immer hier
niemand sucht nach längst Verlorenem
hinter seiner hohen Tür

komm' Liebste komm'
es ist so viel Zeit

auf den Treppen hört man leise
wie dein Fuß den Stein berührt
du gehst langsam und wir wissen
jedes Mal wohin das führt

sind wir ausgeschlafen weht es
Nacht aus einem stillen Haus
und es scheint als sehn wir wieder
wie ein Zwillingspärchen aus

komm Liebste komm
es ist so viel Zeit

alles was du willst in deinen Händen
dreh dich um, es ist zu früh
lass uns etwas Zeit verschwenden
sonst schaffen wir das nie

auf und ab weht der Morgenregen
hier in einer weißen Stadt
wo ein furchtbar langer Winter
alles ausgeglichen hat

komm Liebste komm
es ist so viel Zeit




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