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Ralph Schüller

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Heute Nacht

Wenn heute Nacht der volle Mond steht
lass uns staunen
Wo wir sind, wie wir sind und was es macht
mit uns in dieser hellen Stadt
die keine Sterne für uns hat
Nur ein voller Mond, der uns belacht.

Wenn heute Nacht der volle Mond steht
lass uns hoffen
Wir sind hier und alles ist so seltsam klar
Jedes Ende, jeder Beginn
wir stehen auf und fallen hin
und sind wie jeder, der vor uns war.

Trink dein Glas aus
als wäre Frieden
die Nackenhaare aufgestellt
mit butterweichen Knien
Trink dein Glas aus
als wäre Frieden
zu gut, zu froh, zu schön, zu weich
für immer fortzuziehn

Wenn heute Nacht der volle Mond steht
lass uns bleiben
Wir sind die Lichter in dieser viel zu kurzen Nacht
Wir brauchen nicht viel, nur ein Eckchen
Brot und Käse und ein Deckchen
haben wir zur Sicherheit schon mitgebracht.

Wenn heute Nacht der volle Mond steht
lass uns lachen
ein paar stille Stunden in die Ferne sehn
Daumen-Zeigefinger-Breit grinst der Mond und leuchtet weit
uns die Wege aus, um spät nach Haus zu gehn.

Trink dein Glas aus
als wäre Frieden
die Nackenhaare aufgestellt
mit butterweichen Knien
Trink dein Glas aus
als wäre Frieden
zu gut, zu froh, zu schön, zu weich
für immer fortzuziehn

Die Nasen an der Fensterscheibe
staunen wir mit offnem Mund
Genügend Brot und eine Bleibe
das Rad läuft rund

Die Hände auf den Schenkel warten
auf wenig Schaufeln in einem großen Land
und Urlaubsfliegen starten
weit über den Tellerrand

Trink dein Glas aus
als wäre Frieden
die Nackenhaare aufgestellt
mit butterweichen Knien
Trink dein Glas aus
als wäre Frieden
zu gut, zu froh, zu zart, zu weich
zu schön, um wahr zu sein

Heute Nacht

Wenn heute Nacht der volle Mond steht
lass uns staunen
Wo wir sind, wie wir sind und was es macht
mit uns in dieser hellen Stadt
die keine Sterne für uns hat
Nur ein voller Mond, der uns belacht.

Wenn heute Nacht der volle Mond steht
lass uns hoffen
Wir sind hier und alles ist so seltsam klar
Jedes Ende, jeder Beginn
wir stehen auf und fallen hin
und sind wie jeder, der vor uns war.

Trink dein Glas nicht aus
als wäre Frieden
die Nackenhaare aufgestellt
mit butterweichen Knien
Trink dein Glas nicht aus
als wäre Frieden
zu gut, zu froh, zu schön, zu weich
für immer fortzuziehn

Wenn heute Nacht der volle Mond steht
lass uns bleiben
Wir sind die Lichter in dieser viel zu kurzen Nacht
Wir brauchen nicht viel, nur ein Eckchen
Brot und Käse und ein Deckchen
haben wir zur Sicherheit schon mitgebracht.

Wenn heute Nacht der volle Mond steht
lass uns lachen
ein paar stille Stunden in die Ferne sehn
Daumen-Zeigefinger-Breit grinst der Mond und leuchtet weit
uns die Wege aus, um spät nach Haus zu gehn.

Trink dein Glas nicht aus
als wäre Frieden
die Nackenhaare aufgestellt
mit butterweichen Knien
Trink dein Glas nicht aus
als wäre Frieden
zu gut, zu froh, zu schön, zu weich
für immer fortzuziehn

Die Nasen an der Fensterscheibe
staunen wir mit offnem Mund
Genügend Brot und eine Bleibe
das Rad läuft rund

Die Hände auf den Schenkel warten
auf wenig Schaufeln in einem großen Land
und Urlaubsfliegen starten
weit über den Tellerrand

Trink dein Glas nicht aus
als wäre Frieden
die Nackenhaare aufgestellt
mit butterweichen Knien
Trink dein Glas nicht aus
als wäre Frieden
zu gut, zu froh, zu schön, zu weich
für immer fortzuziehn


(Mo., 11.12.06 + Dez. 2007)


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