| Ralph Schüller ::: unvollständig alphabetisch geordnete Gedichte und Texte
Sonntag der Dreizehnte | 2 Besucher online |
Ralph Schüller - Die Welt auf und ab

Neues | Band | Musik | Texte | Live | Shop | Presse | Kontakt

Ralph Schüller

::: // Die Letzten
::: ABC
::: Aber ich lebe
::: Alle Viere
::: Alles durcheinander
::: Alle guten Geister
::: Alles ist Wald
::: Alles wird
::: ahnungslos
::: Anrufbeantworter
::: Ampel gegen 11
::: April-Ende
::: April-Schnee
::: Auf dem Weg nach Perpignan
::: Aujourd'hui
::: Auszug
::: Bäckerstand
::: Baum gegenüber
::: Berufsverkehr
::: Beweg dich nicht
::: Bleib schön
::: Bleibt eins
::: Bora Bora/Leipzig
::: Bottich
::: Bürogebäude IX/19
::: Buillac
::: Damit
::: Das Beste
::: Das Gute
::: Das Gute II
::: Dein Wort
::: Die sieht so aus
::: Dezember
::: Dezember 18
::: Donnerstag, Sommer
::: Drehen
::: Dreimal Zeit
::: Dreißigste Mairomanze
::: Du und ich
::: Ein Jahr wie eine Fliege
::: Ein Mann mit Kopf...
::: Eine gute Zeit
::: Einfach
::: Eins und eins
::: Eins zwei zwei
::: Ein Tag im Jahr
::: Endlich
::: Endlich zu Hause
::: Entferntes Tagwerk
::: Entweder oder
::: Eisbär
::: Erni & Bert
::: Februar
::: Finden wir uns
::: Flughafen
::: Freitagsfeierresultate
::: Früh
::: Ganz dicker Fisch
::: Gefühl
::: Gehen und Stehen
::: Gedicht am 23.08.
::: Gewappnet
::: Gehweg
::: Großes Glück
::: Grund genug
::: Grüße von mir
::: Gute Ratschläge
::: Haben Sie
::: Halbe Nacht
::: Hätte
::: Heute Nacht
::: Hier
::: Hier 08
::: Hinterhof, 03.12.09
::: Hoch hinaus
::: Hund
::: Ich finde dich
::: Ich, ich, ich
::: Ich liebe
::: Ich vergesse Dich
::: Ich will ja
::: Im Baum gegenüber...
::: Immer weiter
::: In den letzten Zügen
::: Irgendein
::: Jämmerlicher Tag
::: Jas und Neins
::: Jetzt
::: Jetzt und wieder
::: Kalte Schere
::: Kantine ihres Vertrauens
::: Käsewolf
::: Kein Entkommen
::: Kein Mensch
::: Keine Vorkommnisse
::: Komisches
::: Komm Liebste komm
::: Konifere
::: Körperoberfläche
::: Lange Nacht
::: Lange Weile
::: Laufe herum
::: Lebensverlängernde ...
::: Leipzig, Regen
::: Letzter Septembertag
::: Leuchtfeuer
::: Licht aus
::: Lied aus der Küche
::: los und los
::: Löschpapier
::: Mach mir Morgensonne
::: Manchmal
::: Mein Mund ist ein Stein
::: Mein Haus
::: Mein Lieb
::: Million, eine
::: Mittwochsziehung
::: Monduntergang
::: Montag Achtuhrfünfzehn
::: Morgen
::: Morgenrot
::: Motörhead
::: Nach einem Volkslied
::: Nach Hause
::: Nachmittag vor...
::: Nacht
::: Nass und kalt
::: Nebel
::: New York, 60 Grad F
::: Niemand sucht dich
::: Nimm dein Glück
::: Nimm den Kopf hoch
::: November
::: November 2
::: November 3
::: November 3
::: Novemberende
::: Novembermorgen 2008
::: Nozember
::: Postkarte - 26.03.
::: Radeberger
::: Riviera
::: Rummelplatz
::: Sag mir nicht
::: Schlaf
::: Schlechtwettervariante ...
::: Schnall dich an
::: Schneller Januar
::: Schöner als zuvor
::: Seit du schläfst
::: Sentimental
::: Sie war so chic
::: So - März 2008
::: So ein Sommer
::: So viel
::: Sommerahnung
::: Sommerlaune
::: Sommerwolke
::: Sonntag der Dreizehnte
::: Sonntags vom Dach
::: Die Stadt
::: Sonnabend, Autobahn
::: Stadtcafé
::: Stein auf Stein
::: Strandspaziergang
::: Straßenverkehr am Morgen
::: Tagesgeschäft
::: Täglicher Wettlauf
::: Tascheninhalt, links, 02.03.09
::: Tascheninhalt, rechts
::: Tascheninhalt, rechts, 25.06.09
::: Touristen
::: Träum noch...
::: Träumst du noch...
::: Tut mir leid
::: Überschaubarer Mittwoch
::: Ungereimt
::: Unterwegs
::: Vergiß es
::: Vertautes
::: Viatka
::: Vielleicht das Paradies
::: Vierzigster Herbst
::: Vier Krähen
::: vor Sommer
::: Wach auf, wach ein
::: Wahlkampf
::: Wahlplakate
::: Wahlsonntag
::: Warten
::: Warten 2
::: Warten am 19ten
::: Warum es hell wird
::: Was noch alles bereitliegt
::: Weiter nichts
::: Weit mit dir
::: Weiter weg als hier
::: Wenn das alles war
::: Wenn der Tag so leise ist
::: Werbeblock
::: Wenn du nicht da bist
::: Wenn du willst
::: Wieder Tag
::: Wie es ist
::: Wildes Zeitvergehen
::: Wir trafen uns
::: Wechselstubenromantik
::: wie man vergisst
::: Wir vertreten Ihre Interessen!
::: Wo bist du hin
::: Wo waren wir
::: Wohin, wie weit
::: Wünsch dir nicht
::: Zigarettenlänge
::: Zum Schluss
::: Zweiter Abschied
::: Zwei Katzen



| alle Texte © Ralph Schüller
| außer, anders ausgewiesen
 







Sie war so chic

Kämm dein Haar wie in einem guten Film
und freue dich daran
Heute schwimmt die Sonne wie ein Boot ins Haus
Alle Fahrtenschreiberscheiben sind zerissen
Und nur die guten guten Geister wissen
Wie kommst hier mit heiler Haut heraus

Sie war so chic und nicht zu dick
So richtig nett und wild im Bett
Jetzt ist es anders und mal ganz ehrlich
Man könnte meinen richtig gefährlich

Sie trägt voller Hingabe deinen Kopf unter dem Arm
Zersägt den abgebeizten Küchenschrank
Die Plattensammlung segelt Stück für Stück
Keine einzige lässt sie heil zurück
Und du murmelst leise schönen Dank

Die Freude die sie hat, deinen ganzen Mist zu teilen
Überträgt sich heute leider nicht auf dich
Das buntbestickte Deckchen deiner Mutter
Endet als sekundäres Katzenfutter
Und war ja auch Nichts für den Stubentisch

Sie war so chic und nicht zu dick...

Nicht mal „Tschüß“ oder „Gutes Leben“
wünscht sie dir während sie dich rausschmeisst
Das ist ausgesprochen harter Ton
Und ganz schnell schneidet sie noch deine
Frischgewasche nasse Wäsche von der Leine
Und wirft sie im hohen Bogen vom Balkon

Ohne Wimpernzucken enden eure fetten Jahre
Und du ziehst wieder zu Haus bei Mutti ein
Da ist leider alles klar: Sie ist Mutter- du bist Sohn
Und Regel Nr. 1: Keine Diskussion
Spätestens jetzt bist du wieder allein

Sie war so chic und nicht zu dick...


(Dezember '05, Megeve)

° ° °






. . . . . . . . . . . . . . .



| Kontakt: email
| www.ranef.de - Bilder
| Impressum: R. Schüller, Leipzig