| Ralph Schüller ::: unvollständig alphabetisch geordnete Gedichte und Texte
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Ralph Schüller - Die Welt auf und ab

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Ralph Schüller

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::: Aber ich lebe
::: Alle Viere
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::: ahnungslos
::: Anrufbeantworter
::: Ampel gegen 11
::: April-Ende
::: April-Schnee
::: Auf dem Weg nach Perpignan
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::: Bleib schön
::: Bleibt eins
::: Bora Bora/Leipzig
::: Bürogebäude IX/19
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::: Damit
::: Das Beste
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::: Das Gute II
::: Dein Wort
::: Die sieht so aus
::: Dezember
::: Dezember 18
::: Donnerstag, Sommer
::: Dreimal Zeit
::: Dreißigste Mairomanze
::: Du und ich
::: Ein Jahr wie eine Fliege
::: Ein Mann mit Kopf...
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::: Endlich zu Hause
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::: Februar
::: Finden wir uns
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::: Freitagsfeierresultate
::: Früh
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::: Gefühl
::: Gehen und Stehen
::: Gedicht am 23.08.
::: Gewappnet
::: Gehweg
::: Großes Glück
::: Grund genug
::: Grüße von mir
::: Gute Ratschläge
::: Haben Sie
::: Halbe Nacht
::: Heute Nacht
::: Hier
::: Hier 08
::: Hinterhof, 03.12.09
::: Hoch hinaus
::: Hund
::: Ich finde dich
::: Ich, ich, ich
::: Ich liebe
::: Ich vergesse Dich
::: Ich will ja
::: Im Baum gegenüber...
::: Immer weiter
::: In den letzten Zügen
::: Irgendein
::: Jämmerlicher Tag
::: Jas und Neins
::: Jetzt
::: Jetzt und wieder
::: Kalte Schere
::: Kantine ihres Vertrauens
::: Käsewolf
::: Kein Entkommen
::: Kein Mensch
::: Keine Vorkommnisse
::: Komisches
::: Komm Liebste komm
::: Konifere
::: Körperoberfläche
::: Lange Nacht
::: Lange Weile
::: Laufe herum
::: Lebensverlängernde ...
::: Leipzig, Regen
::: Letzter Septembertag
::: Leuchtfeuer
::: Licht aus
::: Lied aus der Küche
::: los und los
::: Löschpapier
::: Mach mir Morgensonne
::: Manchmal
::: Mein Mund ist ein Stein
::: Mein Haus
::: Mein Lieb
::: Million, eine
::: Mittwochsziehung
::: Monduntergang
::: Morgen
::: Morgenrot
::: Motörhead
::: Nach einem Volkslied
::: Nach Hause
::: Nachmittag vor...
::: Nacht
::: Nass und kalt
::: Nebel
::: New York, 60 Grad F
::: Niemand sucht dich
::: Nimm dein Glück
::: Nimm den Kopf hoch
::: November
::: November 2
::: November 3
::: November 3
::: Novemberende
::: Novembermorgen 2008
::: Nozember
::: Postkarte - 26.03.
::: Radeberger
::: Riviera
::: Rummelplatz
::: Sag mir nicht
::: Schlaf
::: Schlechtwettervariante ...
::: Schnall dich an
::: Schneller Januar
::: Schöner als zuvor
::: Seit du schläfst
::: Sentimental
::: Sie war so chic
::: So - März 2008
::: So ein Sommer
::: So viel
::: Sommerahnung
::: Sommerlaune
::: Sommerwolke
::: Sonntags vom Dach
::: Die Stadt
::: Sonnabend, Autobahn
::: Stadtcafé
::: Strandspaziergang
::: Straßenverkehr am Morgen
::: Tagesgeschäft
::: Täglicher Wettlauf
::: Tascheninhalt, links, 02.03.09
::: Tascheninhalt, rechts
::: Tascheninhalt, rechts, 25.06.09
::: Touristen
::: Träum noch...
::: Träumst du noch...
::: Tut mir leid
::: Überschaubarer Mittwoch
::: Ungereimt
::: Unterwegs
::: Vergiß es
::: Vertautes
::: Viatka
::: Vierzigster Herbst
::: Vier Krähen
::: vor Sommer
::: Wach auf, wach ein
::: Wahlkampf
::: Wahlplakate
::: Wahlsonntag
::: Warten
::: Warten 2
::: Warten am 19ten
::: Warum es hell wird
::: Was noch alles bereitliegt
::: Weiter nichts
::: Weit mit dir
::: Weiter weg als hier
::: Wenn das alles war
::: Wenn der Tag so leise ist
::: Werbeblock
::: Wenn du nicht da bist
::: Wenn du willst
::: Wieder Tag
::: Wie es ist
::: Wildes Zeitvergehen
::: Wir trafen uns
::: Wechselstubenromantik
::: Wir vertreten Ihre Interessen!
::: Wo bist du hin
::: Wo waren wir
::: Wohin, wie weit
::: Zigarettenlänge
::: Zum Schluss
::: Zweiter Abschied
::: Zwei Katzen



| alle Texte © Ralph Schüller
| außer, anders ausgewiesen
 






zuletzt:

Monduntergang

Die ewig langen Zeiten Zeiten
Die geölten Schaufelstiele der Heizer
Die Spaghettisoßespritzer um den Mund
Meine zweiten Chancen

Die ewig langen langen Zeiten
Das Vertane
Die Waldläufe
Meine vorletzten Schritte
in den Garten hinter das Haus

Die Ewigkeit eines Hundebellens
Er und ich auf nächtlicher Augenhöhe
Meine Ziel-Ungerade
während der Mond untergeht

[September 2011]


Sommerlaune

Das wechselnde Wetter
Die Tomaten und die Fliegen
Auf dem Fleisch der Tagesgeschäfte
Die Ablenkungen, wenn der Schein uns trügt
In die Ablenkungen
In die Gewalt

Die verfolgten Momente des Glücks
Diese fünf Sekunden wunderbar taubblindstummes Nichtswissen
Wollen wir
Das Essen
Das Sex
Das Ruhm
Das Hilfe Hilfe Hilfe
Das Wie-einfach-wir-doch-sind

Der dreiundvierzigste Advent scharrt an der Tür
Was für ein schönes zuckendes Soundso

[Juli 2011]


April-Ende

Hilft nichts
bleibt nichts
weiter die Straße
hinaufhinab
ein süßes Zucken
ein fahles Zittern

Vor uns die Weite Arizonas
hinter uns ein deutscher Supermarkt
ein Polizeiwagen stiebt in den Horizont
wir fragen nicht mehr warum
wir haben das gelernt
wir flüstern
und lächeln
uns zu

Es hilft nicht
Es bleibt nichts
schlaf schön
mein treuer April.

[April 2011]


Buillac

Warten und lauschen
Waschen und Kämmen
Die Schuhe dreckig machen
Sie säubern und trocknen
Holz auf das Feuer legen
Den Hund und die Katze streicheln
Sich in die Kurve legen als wäre Rummel
Denn das Kettenkarussell ist heute kostenlos

Eine große unendliche Pause
Ein Wachsen, Ruhen, Wachen

Und die Krähen trampeln ein fremdes freundliches Gesicht
in den stillen Schnee


Keine Vorkommnisse

Er sagt nichts, macht keine Geräusche
Ordnet die Dinge, richtet sie aus

Verfeinerte Sicherheit mit einem Spritzer Amok
Die Rollos heruntergezogen
können wir nur hoffen
daß er eine neue Flasche öffnet
und nicht die Patronentasche

Er sagt nichts, kein eigener Ton
Bis wir mit offenem Mund
hilflos unser Telefon suchen,
um jemanden anzurufen
der die ganze Schweinerei wieder wegmacht

[Januar 2011]


Vertautes
Eine junge Frau weint auf dem Gehweg
Zwei junge Frauen trösten sie
während der Schnee taut
tauen wir

[Januar 2011]


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